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Optimalszenario - oder vom guten Leben


Das #Optimalszenario nach dem Coachingansatz von Dr. Sonja Radatz, ist der Antriebsmotor für all das, war wir in unseren verschiedenen Lebensumständen verwirklichen wollen. Es steht wie ein Leitstern über all die Systeme, die wir gleichzeitig bedienen, wie Job, Familie, Partnerschaft, Freizeit, Weiterbildung etc.

Beim Fehlen eines stimmigen Optimalszenarios können schnell mal Widersprüche entstehen - "Wie bitte soll ich meine Ansprüche an meiner körperlichen Fitness mit dem Pace im Job in Einklang bringen? Wie die widersprüchlichen Anforderungen zwischen Job und Familie ausgleichen?"

Deshalb ist es wichtig, nicht mehrere Optimalszenarien zu haben - eines für die Familie, eines für den Job etc. - sondern eines, welches ich optimalerweise insgesamt leben möchte.

Woran erkenne ich eigentlich, dass mein Leben optimal läuft?

Und davon abgeleitet, welcher Rahmen dafür wichtig ist, damit es für mich mittel- und langfristig auch aufgeht. Erst dann kann ich vom Optimalszenario und den dafür vorgesehenen Rahmen, meine Optimalbilder, wie Job, mein Selbstverständnis, mein soziales Leben, meine Partnerschaft und all das, was ich sonst noch alles in meinem Leben als wichtig erachte, ableiten.


Vor bald 1 1/2 Jahren habe ich mich intensiv mit meinem Optimalszenario auseinandergesetzt und gemerkt, dass ich mir Systeme zumute, die überhaupt nicht zu meinem Optimalszenario passen.... Und ja, ich hatte Unterstützung von meinem Coach und Sparringpartnerin. Es war mir wichtig, aus meinem Gedankenkarussell auszubrechen. Der Rahmen, der für mich unabdingbar ist, ist eine vertrauensvolle Umgebung. Zu kurz kam die Selbstfürsorge, dass ich Raum auch für anderes zulasse und überhaupt freie Energien habe, um Lust für Neues zu entdecken. Auch kam zu kurz, dass ich mich auf eine gute Sache fokussieren konnte - und schlussendlich, dass mein eigenes Glück nur von mir abhängig ist.


Was machen, wenn der Rahmen nicht mehr stimmt? Nun, es gibt zwei Möglichkeiten, wir können gestalten, oder warten, bis wir gestaltet werden (Radatz, Sonja, 2018). Konkret

  1. Den Rahmen verändern

  2. Das System wechseln

Bei mir? Aus dem System herausbrechen! Ich habe mich aus meiner Geschäftsleitungsfunktion selbst herauskatapultiert. Und habe mir 1 Jahr Zeit gegeben, zu experimentieren und mich auf Neues einzulassen, um mein Optimalszenario zu leben. Ja, auch mit 49 etwas Neues anzufangen!


Von Juli 2020 bis Juli 2021 wollte ich mir deshalb mehr Raum für folgendes gönnen:

  • Gleichgesinnte und WegbegleiterInnen für Inspiration zu finden, mich zu vernetzen und neue Perspektiven kennenzulernen, wie z.B. NewWork funktioniert. Ich habe ein Holacracy Training absolviert, während der ganzen Corona Pandemie an drei Working-out-loud Circles teilgenommen und mich mit Menschen aus dem ganzen D-A-CH Raum vernetzt. Ich habe sogar online Eventreihen organisiert und Speakerinnen eingeladen zum Thema #FrauenStärken in der Lebensmitte. Während dieser Zeit habe ich auch meine zweite Selbstständigkeit aufgebaut und Fragepunkt gegründet! Und ich habe mehr Kunst in mein Leben geholt. Ich war Teil einer Kunstaktion und habe 100 kg Gestein mit einem Sackkarren 10 Km mit 20 weiteren Komplizinnen durch die Schweiz gerschoben. Dies, um unübliche Begegnungen zu erschaffen. Ich habe mehr über die Gestaltungsgesellschaft erfahren und wie kraftvoll Bottom-up Energien sein können.


  • Mehr Selbstfürsorge, Natur, Bewegung und Gesundheit. Ich habe dieses Jahr 2x das Heilfasten während 10 Tagen durchgezogen! Wow, das hätte ich nie von mir gedacht, das ich das schaffen werde. So stolz auf mich gewesen, dass ich doch noch diese Power und Durchhaltevermögen haben! Auch einen veganen Kochkurs habe ich mit meinem Mann absolviert. Nicht, dass ich jetzt Veganerin wäre. Aber eine Erfahrung reicher! Ich habe mich auch auf eine initiatische Leibtherapie eingelassen und wertvolle Erkenntnisse für mich ableiten können. Und ja, mit meiner Dackelin Laila komme ich so auf meine 16'000 Schritte pro Tag!


  • Familie und Freunde... nun ja, das war ein taffes Jahr mit Corona. Dadurch, dass ich zuhause war, habe mich meine Teenager Kids nach der Schule mit ihren Sorgen und Nöten abfangen können. Und wenn es nur ein gesunder Zvieri war, z.B. Wassermelone auf der Terrasse essen und meine Tochter erzählt mir, was sie heute genervt hat. Und ich werde 50 im Sommer! Ich habe eine Reise ins Piemont mit meinen innigsten Freunden organisiert. Und mein Mann hat die Boots-Prüfung geschafft. Wer weiss, vielleicht wird ja der Boots-Traum wahr für mehr Ferienfeeling im Alltag?

Wie weiter? Durch die bewusste Auseinandersetzung meines Optimalszenarios, ist es mir gelungen, dieses Jahr ausgeglichen und im Einklang mit meinen Werten und Bedürfnissen zu gestalten. Ich bin sozusagen wieder "aufgeladen" und ready für neue Abenteuer!


Mir ist bewusst geworden, wohin ich mit meinem neuen Unternehmen will und welchen Beitrag ich zu einer zukunftstauglichen Gesellschaft leisten möchte.


Ich möchte mich auf eine gute Sache fokussieren, und das ist #FrauenStärken! Und da ich keine Einzelgängerin bin, werde ich mich von der Solopreneurin in eine Share-Preneurin weiterentwickeln. Meine Vision ist, in einem Frauenkollektiv unterwegs zu sein und dass jede von uns mit ihrer Expertise auch komplexe Herausforderungen bewältigen kann! Ja, ich möchte einen Beitrag zum #FemaleShift leisten!


Lust, dich auf die Reise zu begehen? Gestalte deine Zukunft mit dem #Optimalszenario für mehr Arbeits- und Lebensqualität. Du wirst es nicht bereuen!

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